4 Tage New York – Ein kurzer Reisebericht

Oh New York! Ich liebe Filme/Serien die in New York spielen, Tassen mit der typischen New York Skyline oder Dokumentationen und auch Songs über New York (Kennt ihr beispielsweise das Lied „New York“ von U2?), daher war es nur an der Zeit, dass wir unseren zweiten Besuch in meiner Traumstadt planen würden.

Da wir bereits vor 7 Jahren (!!) im Sommer in New York waren, beschloss ich nach Angeboten für den Winter zu suchen.Nachdem ich bei Lufthansa Holidays ein tolles Angebot für einen Flug und eine Unterkunft gefunden hatte, ging es Mitte Januar endlich wieder nach NYC.

Tag 1, Sonntag: (#Jetlag #HangryMood) 

Durch die Zeitverschiebung waren wir mittags um 12 Uhr am Newark Flughafen gelandet (New Jersey) und konnten bereits beim Anflug die bekannte New Yorker Skyline erspähen. Da New Jersey nicht wirklich weit von New York ist, fliegen viele Airlines auch diesen Flughafen an, mit dem Zug hat man die Möglichkeit bis zur New Yorker Central Station zu fahren – was auch wir gemacht haben. Nachdem wir bereits 9h im Flugzeug verbracht hatten und natürlich der Zug nach New York auch noch Verspätung hatte, zog sich die Anreise zum Hotel etwas hin…

Unser Hotel lag sehr zentral umweit des One World Trade Centers, nachdem wir unser Hotel bezogen und uns etwas ausgeruht hatten (mittlerweile war es dann auch schon 16 Uhr) beschlossen wir das Financial District näher anzuschauen und liefen auch am One World Trade Center und den ehemaligen Zwillingstürmen vorbei.

Ground Zero (so wird das gesamte Gelände genannt) ist wirklich eines der imposantesten Orte, die ich je gesehen habe u.a. weil das neue One World Trade Center ein unglaublich beeindruckendes Gebäude ist und meiner Meinung nach den unerschütterlichen Patriotismus der Amerikaner darstellt. Die Zwillingstürme wurden nicht ersetzt, sondern mit einer Art Brunnen wird an die viele Opfer gedacht indem ihre Namen dort eingraviert wurden. Ich empfehle insbesondere abends am Ground Zero vorbeizugehen, da weniger Touristen dort sein werden und auch, weil die Beleuchtung am Abend wirklich wunderschön ist.

Hier ein paar Eindrücke:

 

Da ich nun wirklich sehr müde und hungrig (manche würde jetzt auch hangry sagen…) entschlossen wir bei Shake Shack zu essen. Diese Burger-Kette ist ja momentan total angesagt, aber ich muss sagen wir waren nicht begeistert, für unseren Geschmack waren die Burger einfach zu fettig.

Dann ging es eigentlich nur noch zu CVS (eine Mischung aus DM & Edeka mit Tankstellenpreisen…), aber egal wo ich in den USA bin, muss ich dort vorbei, weil es neben Kosmetika auch eine riesige Auswahl an Süßigkeiten zu finden gibt.

Tag 2, Montag: (#Sunshine, #BrooklynNets)

Jetlag sei Dank (und extrem lauten Nachbarn) waren wir bereits um 8 Uhr wach und ich war selten so hungrig am Morgen wie an diesem Tag. Daher entschlossen wir uns schnell auf dem Weg zu machen, um frühstücken zu gehen, wir hatten uns ein tolles Frühstückscafe über Yelp rausgesucht in dem Stadtteil Hell Kitchen, leider hatte es aber zu. So sind wir eine Straße weiter gelaufen und habe ein anderes Frühstückscafe gefunden und dort typisch amerikanisch gefrühstückt. Frederik: French Toast mit Blaubeeren, Ich: Rührei mit Turkey Bacon und Avocado.

Gestärkt ging es dann zu Fuß weiter Richtung Times Square bei strahlendem Sonnenschein, zwischendrin haben wir Halt gemacht für tolle Aufnahmen:

Am Abend ging es dann für uns nach Brooklyn zu unserem ersten NBA Spiel: Brooklyn Nets vs. Houston Rockets, die Atmosphäre war wirklich toll! Leider haben die Brooklyn Nets verloren, aber wir hatten unseren Spaß und ich kann es wirklich jedem empfehlen, denn Basketball ist in Amerika neben Football wirklich sehr beliebt. Auf dem Rückweg sind wir dann noch zu Chipotle, wo es sehr leckere Burritos gibt, hmmm…

Tag 3, Dienstag: (#Broadway, #BrooklynBridge)

Wieder recht früh auf den Beinen – dank des Jetlags – stand heute auf dem Plan die Broadway Karten bei einer Art Outlet-Shop zu holen (klickt hier und holt euch vergünstigte Broadway Karten) und anschließend auf der Brooklyn Bridge entlang zu laufen solange es sonnig ist. Nachdem wir für 50% günstiger für den Abend Broadway Karten für das Stück „A Bronx Tale“ ergattern konnten (bei den Karten handelt es sich um Top-Plätze, meistens im vorderen Rang), waren wir schon auf dem Weg zur Brooklyn Bridge und haben tolle Aufnahmen machen können:

Abends hatten wir mal wieder über Yelp nach einem Restaurant in der Nähe vom Broadway gesucht, wir hatten total Lust auf Ramen, aber dort angekommen stellten wir fest, dass leider keine Kreditkartenzahlung möglich war und da wir kein Bargeld hatten und leider auch keine Bank finden konnten, liefen wir einen Block weiter und stießen auf ein total leckeres Thai Restaurants.

Frederik: Phad Thai mit Ente, Ich: Hähnchen mit Gemüse und Erdnusssauce, es war wirklich genauso lecker wie in Thailand selbst und so ging es für uns gut gestärkt ins Musical.

Das Musical „A Bronx Tale“ kann ich wirklich nur empfehlen! Vielleicht kennen einige von euch den Film „In den Straßen der Bronx“ u.a. mit Robert De Niro, der in diesem Musical Regie übrigens Regie führte. Ich kann allgemein nur jedem empfehlen in New York ein Musical zu besuchen, die Atmosphäre ist wirklich einmalig und die Darsteller sind unglaublich gut. Sogar Musical-Muffel kommen auf ihre Kosten.

Letzter Tag, Mittwoch: #ByeByeNewYork

Total erkältet hieß es für uns Abschied nehmen von New York und ich kann nur eins sagen: See you soon New York! 

Übrigens das Bild hier aus unserem Hotelzimmer entstanden – wunderschön oder?

 

Von welcher Stadt könnt ihr nie genug bekommen?

Eure Elif

** Fotos by Frederik Trippe 

 

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