Meine liebsten Bücher

Heute möchte ich euch meinen momentanen liebsten Bücher vorstellen, ich schreibe momentan, da sich meine Bücherliste wirklich wöchentlich ändert. Auf geht’s zu meiner Bücherempfehlung für den Februar:

  1. Der Gefangene des Himmels von Carlos Ruiz Zafon

„Jäh wird das traumschöne Barcelona aus dem Schlummer gerissen und zum Schauplatz eines rasanten Abenteuers: Als Fermín, ein charmanter Herumtreiber, überraschend Besuch von einem mysteriösen Fremden bekommt, holen ihn finstere Intrigen aus der Zeit des Spanischen Bürgerkriegs ein. Sie bedrohen nicht nur sein Leben und Liebesglück, sondern schlingen sich bald auch um das Glück seiner Freunde“ (*Lovelybooks.de)

Wieso ich dieses Buch so mag? Zunächst einmal spielt es in Barcelona, einer meiner liebsten Städte in Europa und die Art wie Carols Ruiz Zafon schreibt ist wirklich einmalig. Als ich vor einigen Jahren sein Werk „Im Schatten des Windes“ gelesen haben, war ich von der Art und Weise wie er seine Bücher verfasst sehr fasziniert – schnelle Wortwechsel sowie Formulierungen stehen bei Zafon im Fokus.

Besonders ist auch, dass sich auch bei diesem Teil wieder viel um den „Friedhof der vergessenen Bücher“ dreht. Zafon hat sich ein einmaliges Leseerlebnis überlegt, denn die Bücher „Der Schatten des Windes“, „Das Spiel des Engels“ und „Der Gefangene des Himmels“ sind Teil eines vierteiligen Zyklus (der vierte Teil ist noch nicht erschienen) über das literarische Universum.

Toll, ist auch dass diese drei Bücher unabhängig voneinander gelesen werden können. Ich habe beispielsweise bisher „Schatten des Windes“ und „Der Gefangene des Himmels gelesen“ und werden erst dieses Jahr „Spiel des Engels“ lesen. Dass die Geschichte dennoch ineinander gehen, macht das Lesen dieser Romane umso spannender.

2. The Circle von David Eggers

„Die 24-jährige Mae Holland ist überglücklich. Sie hat einen Job ergattert in der hippsten Firma der Welt, beim „Circle“, einem freundlichen Internetkonzern mit Sitz in Kalifornien, der die Geschäftsfelder von Google, Apple, Facebook und Twitter geschluckt hat, indem er alle Kunden mit einer einzigen Internetidentität ausstattet, über die einfach alles abgewickelt werden kann.

Mit dem Wegfall der Anonymität im Netz so ein Ziel der „drei Weisen“, die den Konzern leiten wird es keinen Schmutz mehr geben im Internet und auch keine Kriminalität. Mae stürzt sich voller Begeisterung in diese schöne neue Welt mit ihren lichtdurchfluteten Büros und High-Class-Restaurants, wo Sterneköche kostenlose Mahlzeiten für die Mitarbeiter kreieren, wo internationale Popstars Gratis-Konzerte geben und fast jeden Abend coole Partys gefeiert werden“. (*Perlentaucher.de)

The Circle habe ich auf Englisch gelesen, denn generell bevorzuge ich britische/amerikanische Autoren im Original zu lesen. An diesem Buch gibt es einiges auszusetzen u.a. eine recht banale Sprache, Vorhersehbarkeit der Handlung… ABER mich hat dieses Buch trotzdem sehr zum Nachdenken angeregt, denn ich arbeite in einer ähnlichen Branche bedeutet, dass ich tatsächlich Parallelen erkennen konnte. Es ist vielleicht etwas übertrieben, aber ich frage mich schon ob „The Circle“ das „1984“ des 21. Jahrhunderts sein kann…

3. Der Bastard von Istanbul von Elif Shafak 

„Armanoush ist 19 Jahre alt, intelligent, schön – und unglücklich. Seit der Scheidung ihrer Eltern lebt sie in zwei Welten, die einfach nicht zusammenkommen wollen: Ihre Mutter Rose verwöhnt sie in Arizona mit dem American Way of Life, während die Familie ihres armenischen Vaters in San Francisco ihr die Traditionen der alten Heimat nahebringen will – um so mehr, weil Armanoushs Mutter in zweiter Ehe ausgerechnet mit Mustafa verheiratet ist, einem Türken! Je älter Armanoush wird, desto weniger weiß sie, wer sie wirklich ist: eine amerikanische Armenierin oder eine armenische Amerikanerin?

Armanoush entschließt sich zu einer Reise in die Vergangenheit und besucht die türkische Familie ihres Stiefvaters in Istanbul. Und weiß bald nicht mehr, worüber sie sich mehr wundern soll: die herzliche Gastfreundschaft im Haus der Kazancis, die skurrilen Charaktere seiner ausschließlich weiblichen Bewohner oder die völlige Ignoranz gegenüber der türkisch-armenischen Geschichte. Nur das jüngste Mitglied der Familie, die vaterlos aufgewachsene Asya, kann verstehen, warum Armanoush so viele Fragen stellt … “ (*LovelyBooks.de).

Tante Banu trägt Kopftuch und betet fünfmal am Tag, die Mutter der Protagonistin Zeliha trägt noch immer Miniröcke und betreibt einen Tattoo-Shop und viele weitere Familienmitglieder stellen die unterschiedlichen Einstellungen & Lebensmodelle, die es in der Türkei gibt dar. Und genau das mag ich an diesem Buch, natürlich ist auch die Auseinandersetzung mit der Armenienfrage auch ein wichtiger Teil des Buches, aber ich empfehle nicht durch deshalb dieses Buch zu lesen, sondern es ist auch ein gutes Buch die Zerrissenheit der Türkei – wenigstens ansatzweise – als Außenstehender nachzuvollziehen.

Wie lauten eure Lieblingsbücher?

Eure Elif

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.